Erste Hilfe Tipps
 
 
Inhalt:
Bisswunden
Blitzschlag
Elektrounfall
Erstickungen
Ertrinken
Fieber
Fremdkörper im Auge
Fremdkörper im Ohr
Hausapotheke
Hautverletzungen
Herzinfarkt
Hirnerschütterungen
Hitzschlag
Insektenstiche
Kälteschäden
Knochenbrüche
Kurse
Lagerapotheke
Lebensmittelvergiftung
Prävention
Prellungen
Quetschungen
Rückenverletzung
Schnittwunden
Schürfwunden
Sonnenstich
Stichwunden
Telefonnummern
Verbrennungen
Vergiftungen
Verstauchungen
Wundbehandlungen
Zerrungen

 


 

Hautverletzungen
Bei jeder Wunde ist Wundstarrkrampf (Tetanus) zu beachten. Wann wurde das letzte Mal geimpft?
 

    

Oberflächliche und kleine Schnitt- und Schürfwunden

 

Erste Hilfe:

Wundumgebung reinigen.
Wunde reinigen und desinfizieren mit flüssigem Desinfektionsmittel.
Sterile Kompresse, Verband oder Heftpflaster (nie Watte direkt auf Wunde)
  Klaffende und tiefe Verletzungen

Erste Hilfe:

Grobreinigung der Wundumgebung beziehungsweise Blutstillung bei stark blutenden Wunden.
Desinfizieren mit flüssigem und abwaschbarem Desinfektionsmittel, kein Puder und keine Salbe.
Verband für Arztbesuch.
Bei starker Blutung ist ein Druckverband nötig
Wichtig: 

Bei grossem Blutverlust zum Arzt. Tiefe Verletzungen, Wunden im Gesicht oder über Gelenken gehören raschmöglichst in Arztbehandlung

 

Stichwunden      
 

Stichwunden mit Messern sehen oft wie harmlose Schnittverletzungen aus. Da jedoch die Eindringtiefe schwer feststellbar ist, sind Organverletzungen (Nerven, Blutgefässe, Sehnen und innere Organe) nie ganz auszuschliessen. Grosse Infektionsgefahr.

  Erste Hilfe: Wundumgebung reinigen. Wunde reinigen und desinfizieren mit flüssigem und abwaschbarem Desinfektionsmittel, kein Puder und keine Salbe. Sterile Kompresse, Verband oder Heftpflaster (nie Watte direkt auf Wunde) anlegen.
  Wichtig:

Bei jeder Wunde Wundstarrkrampf (Tetanus) beachten. Wann war die letzte Impfung?

 

Bisswunden    
  Grosse Infektionsgefahr. Die ersten Anzeichen sind Fieber, Rötung, Schwellung, Wundnässen und Schmerzen.
  Erste Hilfe: Wundumgebung reinigen Wunde reinigen und desinfizieren mit flüssigem und abwaschbarem Desinfektionsmittel, kein Puder und keine Salbe. Sterile Kompresse, Verband oder Heftpflaster (nie Watte direkt auf Wunde) anlegen.
  Wichtig:

Bei grossen und tiefen Bissverletzungen, bei Anzeichen von Wundinfektion, Verdacht auf Tollwut oder Wundstarrkrampf (Tetanus) : Arzt aufsuchen.
Bei Bissverletzungen in einem Tollwut-Gebiet : Meldung erstatten

 


Stürze im Alltag

  Verstauchungen und Zerrungen
  Symptome:  Schmerzen und Schwellung und häufig Blauverfärbung der Haut durch Bluterguss. Bänderriss ist nicht auszuschliessen.
  Erste Hilfe: Hochlagern und ruhigstellen Kälte anwenden (gegen Schmerzen und Schwellung, z.B. Eisbeutel, kalte Kompressen)
Elastischer Verband anlegen.
Im Zweifelsfall zum Arzt.
Knochenbrüche
  Symptome:  Schwellung, Schmerz, eventuell Fehlstellung der gebrochenen Gliedmasse, abnorme Beweglichkeit gelenkfreier Knochenabschnitte.
  Erste Hilfe: Gliedmasse in nicht schmerzhafte Position bringen.
Knochen nicht in Normalstellung schieben, bei offenem Bruch steriler Wundverband.
Patienten warm halten und betreuen
  Wichtig: Knochenbrüche, auch bei Verdacht, gehören in Arztbehandlung. Transport durch Laien nur wenn Brüche an Hand, Vorderarm oder Finger.
Prellungen / Quetschungen
  Symptome:  Sofort auftretender Schmerz, Schwellung, Bluterguss.
  Erste Hilfe: In schweren Fällen immer an innere Verletzungen denken Ruhigstellen, hochlagern.
Bei Blutergüssen Kälte anwenden (Eisbeutel).
Nach Abschwellung Wärme anwenden (Wärmebeutel).
Hirnerschütterungen
  Symptome: Sofortige Bewusstlosigkeit von Sekunden bis Minuten (eventuell bis Stunden), mit Erinnerungslücken verbunden. Folgeerscheinungen : Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel
  Erste Hilfe: Bei Bewusstlosen : Seitenlagerung
Bei Patienten mit Bewusstsein : möglichst bequem lagern
  Wichtig: Immer Arzt benachrichtigen
Rückenverletzung
Ursachen: z.B. Sturz aus grosser Höhe, Verkehrs-, Sport- und Berufsunfall
Symptome: Schmerz im Bereich der Verletzung, besonders beim Versuch, sich zu bewegen.
Bewegungsunfähigkeit der Wirbelsäule.
Evt. Lähmungserscheinungen, Gefühllosigkeit der Gliedmassen und des Rumpfes.
Unwillkürlicher Harn- und Stuhlabgang.
  Die meisten Wirbelsäulenverletzten sind bei Bewusstsein. Bei bewusstlosen Schwerverletzten muss immer an mögliche Wirbelsäulenverletzungen gedacht werden.
  Erste Hilfe:

Patient muss absolut ruhig liegenbleiben, keine Bewegungsversuche, keine Fragen mit Kopfnicken beantworten.
Ist der Patient bewusstlos und ohne Atmung : Rückenlage und Beatmung.
Alarmierung von Arzt, Sanität (144) oder REGA (1414)
Patient vor Kälte schützen

 


Herz und Kreislauf
Herzinfarkt
  Symptome: Länger andauernder, vernichtender, druckartiger, klemmender, beengender oder brennender Schmerz im Bereich des Brustbeins oder der Herzgegend, der eventuell bis in den Hals, den Unterkiefer, die Arme und Schultern oder sogar in den Oberbauch ausstrahlt.
Unabhängig von Körperbewegung oder Atmung hält der Schmerz an.
Mögliche Begleitsymptome : blasse, fahle Gesichtsfarbe, Übelkeit, Schweissausbruch, Atemnot, unregelmässiger Puls, schwerer Angstzustand
  Erste Hilfe: Patienten mit angehobenem Oberkörper lagern, beruhigen. Wenn Patient bewusstlos, ohne Atem und pulslos: Rückenlage, Beatmung und Herzmassage
  Wichtig: Selbst bei geringstem Verdacht sofort Alarm (Tel. 144) auslösen.
Blitzschlag und Elektrounfall
 
  Symptome: a) Haut- und Gewebeschäden : an Kontaktstellen Verbrennungen
b) Störungen der Herztätigkeit : unregelmässiger, oder fehlender Puls (Herzstillstand)
c) Störung der Atmung : Atemstillstand
d) Störungen des Nervensystems : Bewusstlosigkeit, Lähmungen
e) sekundäre Schädigungen durch Sturz oder Wegschleudern, Steinschlag, Trümmer
  Erste Hilfe: Alarmieren des Arztes oder der Sanität (Tel. 144) Ist der Patient bewusstlos und ohne Atmung : Rücklage und Beatmung Ist der Patient bewusstlos, ohne Atmung und ohne Puls : Beatmung und Herzmassage
  Wichtig:

Bei Elektrounfall : Stromkreis so schnell wie möglich abschalten (Stecker oder Sicherung raus), Patient nicht berühren, wenn jener noch unter Stromkontakt

 


Akute Erkrankungen
  Vergiftungen
Ursachen: Fast jede Substanz kann bei zu hoher Dosierung zu einer Vergiftung führen.
Symptome: Vielfältig, sogar Bewusstlosigkeit und Atemstillstand sind möglich.
Erste Hilfe: Auskünfte und Ratschläge erteilt : Tox-Zentrum (Tel. 01 251 51 51)
Seitenlagerung bei Bewusstlosen.
Sicherung von Giftspuren zur späteren Identifizierung des Giftes.
Überwachung des Patienten.
Bei Atemstillstand Beatmung unter Anwendung eines Beatmungstuches oder Beatmungshilfen (damit der Helfer nicht selber in Kontakt mit dem Gift kommt).
Vergiftung durch die Atemwege / Erstickungsgefahr
  Ursachen: z.B. Autoabgase, Silo, Güllenloch
  Erste Hilfe: Bergen des Patienten aus Gefahrenzone.
Bei Atemstillstand Beatmung unter Anwendung eines Beatmungstuches oder Beatmungshilfen (damit der Helfer nicht selber in Kontakt mit dem Gift kommt)
  Vergiftung durch die Haut und Verätzungen
  Erste Hilfe: Haut beziehungsweise Augen mit Wasser gründlich spülen
Lebensmittelvergiftung
Ursachen: Verdorbene Lebensmittel und Speisen können Vergiftungen hervorrufen.
Symptome: Eine halbe bis mehrere Stunden nach der Nahrungsaufnahme treten Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Fieber auf.
Erste Hilfe: Auskünfte und Ratschläge erteilt : Tox-Zentrum (Tel. 01 251 51 51)
Arzt konsultieren
Sonnenstich      
  Symptome: Hochroter, heisser Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, eventuell Bewusstlosigkeit oder Nackensteife.
Erste Hilfe: Patienten sofort in den Schatten bringen.
Kleider öffnen, Oberkörper hochlagern, Bewusstlose in Seitenlagerung.
Abkühlen (Wasser, feuchte Tücher)
Zu trinken geben (nur wenn bei Bewusstsein)
Immer Arzt benachrichtigen oder Sanität (Tel. 144)
Hitzschlag
  Symptome: Heisse und trockene Haute, kein Schwitzen, Körpertemperatur über 40.5°C, Verwirrtheit übergehend in Bewusstlosigkeit, beschleunigter Puls (im Endstadium Koma), Körpertemperatur um 42°C, blasse Haut, blaue Lippen, schwacher, kaum fühlbarer Puls
  Erste Hilfe: Patienten sofort und mit allen Mitteln abkühlen (kaltes Bad, mit kaltem Wasser übergiessen).
Lagerung im Schatten mit erhöhtem Oberkörper.
Wachem Patienten zu trinken geben (Tee oder Bouillon).
Sanität sofort alarmieren (Tel. 144).
Insektenstiche      
  Gewöhnliche Insektenstiche:
    Falls Stachel sichtbar, diesen vorsichtig mit Pinzette oder Fingernagel entfernen
  Symptome einer allergischen Allgemeinreaktion
    Schwellungen, Nesselfieber vor allem im Gesichtsbereich, Juckreiz, eventuell Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfe, eventuell Atemnot, pfeifende Atmung, Zyanose (Blauverfärbung), eventuell Blutdruckabfall, unregelmässiger, rascher oder langsamer, kaum fühlbarer Puls, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit
  Erste Hilfe:

Bei Stichen in Mundhöhle oder Rachenbereich und bei allen allergischen Allgemeinreaktionen sofort zu Arzt.
Nötigenfalls beatmen.
Flachlagerung ( nur bei Bewusstsein ).
Eis lutschen lassen.

 

Ertrinken          
  Symptome: Zyanose (Blauverfärbung von Haut und Lippen)
Bewusstlosigkeit
Atemstillstand
eventuell Kreislaufstillstand
  Erste Hilfe: Bergung aus dem Wasser.
Sofort mit Beatmung beginnen.
Ist der Patient bewusstlos, ohne Atmung und pulslos : Alarmierung (Tel. 144), Rückenlage, Beatmung und Herzmassage
Fremdkörper im Auge
  Erste Hilfe: Locker sitzende Fremdkörper mit einem feuchten Wattebausch oder Stoffzipfel sorgfältig nasenwärts auswischen.
  Wichtig: Fest auf dem Augapfel sitzende Fremdkörper nicht behandeln (Verletzungsgefahr) und sofort zum Arzt.
Alle Metallsplitterverletzungen zum Arzt.
Selbst kleinste Eisensplitter können infolge Bildung eines Rosthofes zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens führen.
Fremdkörper im Ohr
  Erste Hilfe:

Immer durch den Arzt entfernen lassen

 

Fieber               
  Als Fieber wird die Erhöhung der Körpertemperatur über 37.5°C bezeichnet. Das Fieber ist oft ein Teil der Abwehrreaktion des Körpers und sollte deshalb nur unter bestimmten Voraussetzungen bekämpft werden.
  Erste Hilfe: Ursachen bekämpfen und kühle Wickel anlegen.
Wenn Fieber länger als 3 Tage oder bedrohliche Zeichen auftreten, Arzt benachrichtigen.
Lokale Kälteschäden / Erfrierungen
  Symptome: Der erfrorene Bereich erscheint weiss oder blau-marmoriert, hart und starr, prickelnde Schmerzen. Nach dem Aufwärmen ist der geschädigte Bereich rötlich-bläulich, heiss, geschwollen.
  Erste Hilfe: Betroffene Gliedmasse aktiv bewegen und an warme Körperteile anlegen (Achselhöhlen, Kniegelenke, Oberschenkel)
Möglichst rasch in handwarmen Wasser erwärmen (nicht über 42°C)
  Wichtig:

Alle Erfrierungen gehören zum Arzt. Erfrierungen sind schwierig und oft erst nach Stunden oder Tagen richtig zu beurteilen.

 

Verbrennungen          
  Symptome: Der allgemeine Schweregrad einer Verbrennung ergibt sich aus der Lokalisation, der Ausdehnung und der Tiefe der Verbrennung
Lokalisation: Verbrennungen im Gesicht, an den Händen, über Gelenken, am Damm und an den Geschlechtsteilen sind wegen der Folgen (Infektion, störende Narben) als schwere Verletzungen zu betrachten.
  Ausdehnung:  Grossflächige Verbrennungen 1. Grades (Rötung, z.B. Sonnenbrand) können schon zu Fieber, Übelkeit und Flüssigkeitsverlust führen.
Verbrennungen 2. Grades (Blasenbildung, oberflächliche Verschorfung) und vor allem 3. Grades (tiefe Verschorfung, eventuell Verkohlung) können, wenn mehr als 15% der Körperoberfläche betroffen sind, bereits Lebensgefahr bedeuten. (Die Handfläche des Patienten entspricht ungefähr einem Prozent der Körperoberfläche.)
  Erste Hilfe: Verbrachte Bereiche sofort mit kaltem Wasser während mindestens 15 Minuten kühlen.
Wunde, mit Ausnahme des Gesichtes, mit sterilem Deckverband oder sauberen Tüchern bedecken (Infektionsgefahr).
  Wichtig:

Bei ausgedehnten Verbrennungen sowie Verbrennungen im Gesicht und im Genitalbereich rasche Transport ins Spital (Tel. 144), eventuell sogar mit der REGA (Tel. 1414)

 


Prävention
  Verhütung von Verbrennungen
    Keine Heisswasserbehälter umherstehen lassen. Pfannen auf hinter Platten des Kochherdes stellen. Zündhölzer, Feuerzeuge und Feuerwerkskörper für Kinder unerreichbar aufbewahren. Keine für Kinder gefährlichen Luftbefeuchter verwenden.
  Verhütung von Vergiftungen
    Medikamente, Toilettenartikel, Wasch- und Reinigungsmittel usw. für Kinder unerreichbar, d.h. ca. 1,6m über dem Fussboden, und nur in Originalpackung aufbewahren.
  Verhütung von Stürzen
    Am meisten tödliche Stürze geschehen im Haushalt. Vorsicht vor Stolperfallen (Teppiche gut befestigen, Schwellen, Treppen etc. markieren).
Gutsitzende Hausschuhe tragen.
Leichte, nicht rutschende Leiter benützen.
Nie Steighilfen improvisieren.
Rutschfeste Matten in die Badewanne legen.
Abschliessbare Fenster.
  Zecken
    In Zeckengebieten Beine und Arme bedeckende Kleider sowie Mütze tragen.
  Verhütung von Hitzeschäden
    Durch langsames Angewöhnen an höhere Temperaturen können Hitzeschäden meistens vermieden werden. Anstrengende Tätigkeiten sind zu vermeiden. Häufiges kühles Baden oder Duschen sowie die Einnahme von Salztabletten oder verdünnter Kochsalzlösung sind empfehlenswert, ebenso leichte Mahlzeiten, der Verzicht auf Alkohol und eine locker sitzende, leichte Kleidung.
  Tetanusimpfung
    Dem Starrkrampf wird am wirksamsten durch die Starrkrampfimpfung mit aktivem Impfstoff und Auffrischimpfungen mit Abstand von 10 Jahren (im Impfausweis eintragen) begegnet. Bei tetanusverdächtigen Verletzungen ist ein Arztbesuch angezeigt.
  Verhütung von Elektrounfällen
    Installation eines Fehlerstromschutz-Schalters (Elektrogeschäfte geben Auskunft) oder Verwendung von Kabelrollen mit eingebautem FI-Schalter.
  Verhütung von Insektenstichen
   

Mit Insektenschutzmittel Insektenstiche verhüten. Körperoberfläche bedecken. Insekten-Netz anbringen.

 


Apotheken
  Hausapotheke
    Fieberthermometer
Schere
Gazebinden in verschiedenen Breiten
Heftpflaster, hautschonend
Pinzette
Verbandklammern
Elastische Binden
Schachtel mit sterilen Wundauflagen (plastifiziert, welche nicht auf Wunden klebt)
Schnellverband ('Pflästerli') in verschiedenen Grössen
Beatmungstuch evt. Taschenmaske
Schutzhandschuhe
Isolierfolie

Abwaschbares Desinfektionsmittel zur Wundbehandlung
Kühlendes Gel (z.B. essigsaure Tonerde)
Salbe zum Einreiben bei Erkältungen
Salbe bei Sportverletzungen
Eukalyptusöl zur Inhalation
Insektenstift, Insektenschutzmittel
Wundbenzin zum Ablösen von Pflasterverbänden

Schmerz- und Fiebermittel
Mittel gegen Halsweh,
Husten und Verschleimung (z.B. Hustensirup)
Präparate gegen Durchfall, Magen- und Darmstörungen (in Apotheke erfragen)

Für Kleinkinder
Medizinalkohle gegen Vergiftungen (auf Anweisung des Arztes) Schaumhemmer
Zucker-Salz-Lösung bei Brechdurchfällen (nur auf Anweisung des Arztes)
  Wichtig: Die Apotheke gehört ausser Reichweite von Kindern. Der Inhalt ist regelmässig zu kontrollieren (2x jährlich kontrollieren). Alte Medikamente zur Entsorgung in die Apotheke/Drogerie zurückbringen.
Lagerapotheke
    Der Inhalt einer Lagerapotheke richtet sich
- nach der Art des Lagers (Biwak, Zeltlager, Wanderlager, Hauslager etc.),
- der Anzahl der Lagerteilnehmer
- des Alters der Teilnehmer
- der Distanz zu Notfalleinrichtungen wie Apotheke, Arzt, Spital
- den erwarteten Krankheiten und Unfällen (offenes Feuer oder grössere Hitze/Kälte am Lagerort, längere Wanderungen, in der Nähe von Wasser/in den Bergen, Sportaktivitäten etc.)
  Wichtig: Notrufnummern (Pikett-Arzt, Spital, Rettungsdienst) vorher am Lagerort abklären und notieren.
Mobil-Telefone ins Lager mitnehmen.
Vor Lagerbeginn Erkundigungen bei den Teilnehmern über Impfungen, Allergien, Medikamenten-Gebrauch etc. einholen.
Auto für Fahrt zum Arzt bereitstellen.
Eventuell für einzelne Aktivitäten (z.B. Hike) kleinere Apotheken bereitstellen
  Hinweis: Der Pfadfinder-Samariterverein steht gerne für Auskünfte im Zusammenhang mit der Zusammenstellung und dem Einkauf von Apotheken und Hilfsmitteln zur Verfügung.
  Folgende Gegenstände gehören in eine Apotheke
    Fieberthermometer
Schere
Gazebinden in verschiedenen Breiten
Heftpflaster, hautschonend
Pinzette
Verbandklammern
Elastische Binden
Schachtel mit sterilen Wundauflagen (plastifiziert, welche nicht auf Wunden kleben)
Schnellverband ('Pflästerli') in verschiedenen Grössen
Beatmungstuch evt. Taschenmaske
Schutzhandschuhe
Isolierfolie

Abwaschbares Desinfektionsmittel zur Wundbehandlung
Kühlendes Gel (z.B. essigsaure Tonerde)
Salbe zum Einreiben bei Erkältungen
Salbe bei Sportverletzungen
Eukalyptusöl zur Inhalation
Insektenstift, Insektenschutzmittel
Wundbenzin zum Ablösen von Pflasterverbänden

Schmerz- und Fiebermittel
Mittel gegen Halsweh, Husten und Verschleimung (z.B. Hustensirup)
Präparate gegen Durchfall, Magen- und Darmstörungen (in Apotheke erfragen)

Für Kleinkinder
Medizinalkohle gegen Vergiftungen (auf Anweisung des Arztes)
Schaumhemmer
Zucker-Salz-Lösung bei Brechdurchfällen (nur auf Anweisung des Arztes)
  Wichtig:

Die Apotheke gehört auch in Lagern ausser Reichweite von Kindern. Der Inhalt ist regelmässig zu kontrollieren (2x jährlich kontrollieren). Alte Medikamente zur Entsorgung in die Apotheke/Drogerie zurückbringen.

 


Wundbehandlungen
  Alles Material vorher bereitstellen. Haut des Patienten wenn möglich nicht ohne Handschuhe berühren (Infektionsgefahr, eigener Schutz)
 

 


Kurse
 

Der Pfadfinder-Samariterverein bietet Nothilfe-, Samariter-, Herzmassagekurse sowie den Kurs 'Notfälle bei Kleinkindern' an.
Gerne ist der PSV bereit, gezielt auf die Bedürfnisse von Pfadfindern oder anderen Zielgruppen abgestimmte Erste-Hilfe-Ausbildungen anzubieten.

Der Pfadfinder-Samariterverein kann ebenfalls für einzelne Aktivitäten der Pfadfinder-Abteilungen angefragt werden.


Zögere nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen!  psv@scout.li

 


Telefonnummern
  REGA: 1414 (In FL und Schweiz)
  ++411 1414 (International)
  Tox-Zentrum: ++411 251 51 51 (Auskünfte bei Vergiftungen)
  Sanität: 144 (In FL und Schweiz)
  Polizei: 117 (In FL und Schweiz)
  Feuerwehr: 118

(In FL und Schweiz)

 


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